Das Logbuch hilft dir, deinen Zwang im Detail kennenzulernen: Hier vermerkst du im Laufe deines Tages alle deine Trigger und Zwangsgedanken und wie viel Anspannung diese in dir auslösen. Außerdem fügst du hinzu, mit welchen Zwangshandlungen und Vermeidungen du auf diese Anspannung reagierst und wie viel Zeit du auf die Zwangshandlungen verwendest.
Führst du das Logbuch für einige Zeit, offenbart dein Zwang seine typischen Muster. Damit kannst du deinen individuellen Zwang besser verstehen: Auf einen Blick siehst du, welche Zwangshandlungen dich am längsten beschäftigen und welche Trigger und Zwangsgedanken bei dir die höchste Anspannung auslösen. Dieses Wissen hilft dir, die besten Expositionen für dich zu finden.
Positiver Nebeneffekt: Bereits durch das Führen des Logbuchs reduziert sich bei vielen Betroffenen die Frequenz von Zwangsritualen. Nur zu wissen, dass man seinen Zwang trackt, kann dabei helfen, ihm Widerstand entgegenzusetzen.
Diese Technik wird u.a. in folgender Experten-Literatur empfohlen:

