Autoren-Seite von PD Dr. Susanne Fricke
PD Dr. Susanne Fricke
PD Dr. Susanne Fricke ist psychologische Psychotherapeutin in eigener Praxis und in der Aus- und Weiterbildung als Dozentin und Supervisorin tätig. Vor ihrer Niederlassung hat sie als leitende Psychologin in der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf gearbeitet (Schwerpunkt: Angst- und Zwangsstörungen). Sie ist Autorin und Mitautorin vieler Fach- und Selbsthilfebücher, z.B. Zwangsstörungen verstehen und bewältigen*.
Alle Artikel von PD Dr. Susanne Fricke:

Hast du große Angst vor bestimmten Farben, Zahlen oder Gegenständen, weil diese Unglück bringen könnten? Fühlst dich gezwungen, gewisse Dinge immer wieder zu tun oder zu denken, weil du sonst auf magische Art eine große Katastrophe heraufbeschwören könntest? Fühlst du dich gefangen in abergläubischen Befürchtungen, von denen du weißt, dass sie eigentlich übertrieben sind? Wenn du dich in dieser Beschreibung wiederfindest, könntest du an magischen Zwangsgedanken leiden. Mithilfe verhaltenstherapeutischer Verfahren gelten magische Zwangsgedanken als sehr gut therapierbar.

Zweifelst du ständig daran, ein guter Mensch zu sein – obwohl du alles tust, um moralisch richtig zu handeln? Grübelst du sehr lange über eigenes Fehlverhalten nach, das andere als belanglos abtun? Hast du Angst, einen Fehler gemacht zu haben, der dein Gewissen nie wieder zur Ruhe kommen lässt? Versuchst du ständig, dir selbst zu beweisen, dass du fair, ehrlich oder rücksichtsvoll bist – und trotzdem bleibt das nagende Gefühl, dass da noch etwas ist, das du richtigstellen musst? Wenn du dich in diesen Fragen wiedererkennst, könntest du unter moralischen Zwangsgedanken leiden. Mithilfe verhaltenstherapeutischer Verfahren gelten Zwangsgedanken heutzutage als sehr gut therapierbar.

Sind Zwangsstörungen therapierbar und wenn ja, wie? Welches Therapieverfahren ist das beste – und können vielleicht auch Medikamente helfen? In diesem Artikel bekommst du endlich den Durchblick und erfährst, welches psychotherapeutische Verfahren von allen namhaften Spezialisten und Institutionen für die Behandlung von Zwangsstörungen empfohlen wird.

Hast du den unwiderstehlichen Drang, mehrfach zu kontrollieren, ob deine Türen und Fenster wirklich geschlossen und deine Elektrogeräte ausgeschaltet sind? Oder schaust du beim Autofahren ständig im Rückspiegel, ob du unwissentlich jemanden überfahren hast? Zweifelst du an deiner eigenen Wahrnehmung und befürchtest, aufgrund deiner Nachsichtigkeit eine schwerwiegende Katastrophe auszulösen? Falls das auf dich zutrifft, könntest du unter einem Kontrollzwang leiden. Mithilfe verhaltenstherapeutischer Verfahren gelten Zwangsstörungen heutzutage als sehr gut therapierbar.

Lösen Bakterien, Viren, Krankheitserreger, Schadstoffe oder Schmutz bei dir ein großes Unbehagen, Angst oder Ekel aus? Würdest du die Berührung mit diesen Dingen am liebsten völlig vermeiden? Befürchtest du, dass dir oder anderen Menschen durch Kontamination großer Schaden zugefügt werden könnte? Und fühlst du dich deswegen dazu gedrängt, dich selbst und deine Umgebung durch ständiges Waschen, Duschen, Putzen oder Desinfizieren zu säubern? Wenn das auf dich zutrifft, dann könntest du unter einem Waschzwang leiden. Mithilfe verhaltenstherapeutischer Verfahren sind Waschzwänge heutzutage sehr gut therapierbar.

Plagen dich ständige Zweifel, ob du deinen Partner wirklich liebst oder du in der richtigen Beziehung bist? Würdest du diesen Zweifel gerne um jeden Preis beseitigen? Bist du deswegen ständig angespannt oder verzweifelt? Wenn das auf dich zutrifft, könntest du unter Zwangsgedanken und zwanghaften Zweifeln in Beziehungen (Relationship-OCD / R-OCD) leiden. Mithilfe verhaltenstherapeutischer Verfahren gelten Zwangsgedanken in Beziehungen heutzutage als sehr gut therapierbar.

Beobachtest du bei deinem Kind scheinbar unsinnige und übertriebene Verhaltensweisen? Erzählt es dir von Sorgen und Ängsten, die du nur schwer nachvollziehen kannst? Fühlst du dich oft hilflos oder überfordert, weil euer Familienleben zunehmend darunter leidet? Wenn du dich in diesen Zeilen wiederfindest, dann leidet dein Kind vielleicht an einer Zwangserkrankung. In diesem Artikel erfährst du, wie ihr euch gemeinsam aus dem Zwang befreit.

Steht dir jemand nahe, der unter einer Zwangsstörung leidet? Fühlst du dich oft hilflos, gereizt oder überlastet, weil du die Gedanken und Handlungen des Betroffenen nicht nachvollziehen kannst und sie deinen Alltag bestimmen? Fragst du dich, wie du ihn am besten unterstützen kannst, ohne die Situation zu verschärfen? Wenn du dich in diesen Zeilen wiedererkennst, bist du hier genau richtig. Dieser Ratgeber bietet dir nicht nur fundierte Informationen, sondern auch praktische Tipps, die dir und deinem betroffenen Angehörigen helfen, besser mit der Zwangsstörung umzugehen.

Hast du große Angst davor, dass deinem neugeborenen Baby durch deine Unachtsamkeit oder Fehler etwas Schlimmes passieren könnte? Achtest du als Schwangere übermäßig darauf, dein ungeborenes Kind im Bauch vor jeglichem Schaden zu bewahren? Oder leidest du vielleicht unter unerwünschten Gedanken, deinem Baby etwas anzutun? Falls du dich als werdende Mutter oder frischgebackener Elternteil darin wiedererkennst und durch diese Gedanken und Ängste sehr belastet bist, könntest du unter einer Zwangserkrankung leiden. Mithilfe verhaltenstherapeutischer Verfahren sind Zwangserkrankungen heutzutage sehr gut therapierbar.

Lässt dich der Gedanke, dass dein Partner dir emotional oder sexuell untreu sein könnte, einfach nicht los? Phantasierst du ununterbrochen über vermeintliche Szenen aus vergangenen Beziehungen deines Partners und verspürst dabei ein unerträgliches Ohnmachtsgefühl? Hast du einen starken Drang, dich jederzeit der Treue und Exklusivität deines Partners vergewissern zu müssen? Falls du dich darin wiedererkennst, könntest du unter zwanghafter Eifersucht leiden. Mithilfe verhaltenstherapeutischer Verfahren kann diese Erkrankung heutzutage sehr gut behandelt werden.

Lösen Unordnung, Asymmetrien oder Dysbalancen große Anspannung in dir aus? Bist du stundenlang damit beschäftigt, Ordnung und Balance herzustellen? Falls das auf dich zutrifft, könntest du unter einem Ordnungszwang leiden. Mithilfe verhaltenstherapeutischer Verfahren gelten Ordnungszwänge heutzutage als sehr gut therapierbar.

Hast du große Angst davor, Stimmen zu hören oder Dinge zu sehen, die nicht real sind? Löst der Gedanke, dass du schizophren oder psychotisch sein oder werden könntest, starke Ängste und Verzweiflung in dir aus? Kontrollierst du dich ständig auf psychotische Symptome und recherchierst diese exzessiv im Internet oder in anderen Informationsquellen? Falls du dich darin wiedererkennst, könntest du unter Zwangsgedanken rund um das Thema Psychose und Schizophrenie leiden. Mithilfe verhaltenstherapeutischer Verfahren gelten Zwangsgedanken heutzutage als sehr gut therapierbar.

Hast du große Angst davor, eine unmoralische oder verbrecherische Tat begangen zu haben - dich aber nicht mehr daran erinnern zu können? Plagen dich Sorgen und Zweifel darüber, ob du bei einem vergangenen Ereignis etwas Schlimmes gemacht haben könntest, was du nun verdrängst? Verbringst du Stunden damit, vermeintliche Beweise für oder gegen deine Befürchtungen zu finden? Falls du dich darin wiedererkennst, könntest du unter Zwangsgedanken über falsche Erinnerungen leiden. Mithilfe verhaltenstherapeutischer Verfahren können solche Zwangsgedanken sehr gut behandelt werden.

Hast du den andauernden Drang, bestimmte Gegenstände oder Abläufe zu zählen? Befürchtest du, dass etwas Schlimmes passiert, wenn du nicht zählst? Hast du die Sorge, nie wieder mit dem Zählen aufhören zu können und dadurch ein unglückliches Leben zu führen? Sollte das auf dich zutreffen, könntest du unter einem Zählzwang leiden. Mithilfe verhaltenstherapeutischer Verfahren gelten Zählzwänge als sehr gut therapierbar.

Fragst du dich, ob Zwangsgedanken wirklich nur Gedanken sind? Sollst du ihnen wirklich keine Bedeutung beimessen und sie einfach ignorieren? Und warum fällt es dir so schwer, deinem Therapeuten zu vertrauen, der dir versichert, dass von deinen Zwangsgedanken keine Gefahr ausgeht? Dieser Artikel geht genau diesen Fragen auf den Grund. Wir erklären dir, warum die Erkenntnis “Zwangsgedanken sind nur Gedanken” alleine nicht ausreicht, um Zwangsgedanken zu überwinden - und was stattdessen nötig ist.